2006–2009 — HyperImage
HyperImage entstand als ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der deutschen Grid-Initiative gefördertes Projekt. Die daraus hervorgegangene Forschungssoftware wurde anschließend als Open Source veröffentlicht.
Meta-Image und prometheus
Im DFG-geförderten Folgeprojekt Meta-Image wurde HyperImage in das prometheus Bildarchiv integriert. Die Forschungsumgebung wurde in der Folge an mehreren deutschen und europäischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowohl in Forschung als auch Lehre eingesetzt.
2010er Jahre — Forschungsumgebung und Community-Projekte
HyperImage wurde als Umgebung für die regionsbasierte Annotation von Bildern, semantische Verknüpfungen, Korpusorganisation, visuelle Vergleiche und hypermediale Publikationen weiterentwickelt. Die Projekte reichten von Kunstgeschichte und transkulturellen Studien bis hin zu naturhistorischer Forschung und multimodaler Analyse.
HyperImage 3
HyperImage 3 war der letzte Entwicklungszweig der ursprünglichen Softwarelinie. Die Version führte eine modernere Web-Publikationsarchitektur ein und erprobte den Übergang vom Java-Client zu einer browserbasierten Forschungsumgebung. Eine öffentliche Beta-Version wurde veröffentlicht, die vollständige Ablösung der historischen Architektur konnte innerhalb dieses Entwicklungszweigs jedoch nicht abgeschlossen werden.
2014–2015 — Frühes Yenda-Konzept
Im Projekt Hachiman Digital Handscrolls und in damit verbundenen Präsentationen wurde HyperImage bereits gemeinsam mit einem frühen Yenda-Konzept vorgestellt, das die Forschungsumgebung um semantische Annotationen, webbasierte Workflows und Linked Data erweitern sollte.
Fortgesetzte wissenschaftliche Nutzung
HyperImage wurde auch nach der Hauptphase der aktiven Softwareveröffentlichungen weiterhin in Forschungsprojekten eingesetzt. Das Projekt CaeMmCom entschied sich beispielsweise für HyperImage zur visuellen Annotation und zur Modellierung semantischer Beziehungen in multimodalem altägyptischem Material.
2026 — Yenda
Die aktive Fortführung dieses Forschungsmodells ist heute Yenda. Anstatt die zunehmend schwer wartbare technische Altplattform weiter auszubauen, implementiert Yenda die etablierte HyperImage-Forschungsumgebung auf einer modernen, browsernativen Grundlage neu und bewahrt dabei die Kompatibilität mit bestehenden HyperImage-Projekten und Datenstrukturen.
Yenda befindet sich derzeit in der Beta-Phase; die öffentliche Veröffentlichung ist für Ende 2026 geplant.
→ HyperImage → Yenda
→ yenda.eu besuchen
